Fahrradcomputer Test 2017 – echte Tests, echte Empfehlungen!

Ob für das Rennrad, das Mountainbike, das City- oder Tourenfahrrad, auf meiner Fahrradcomputer Test Portal Seite findest du den richtigen Fahrradcomputer für dich. Jeder hat unterschiedliche Ansprüche an seinen Fahrradcomputer. Es gibt im Netz unzählige Modelle mit tausend verschiedenen Funktionen. Viele sind Spielerei und einige unerlässlich. Was du brauchst und was nicht, erfährst du auf meiner Seite mit echten und unabhängigen Testberichten zu verschiedenen Fahrradcomputern. Rennradfahrer benötigen zum Beispiel Funktionen wie Puls- oder Trittfrequenz, wohingegen Gelegenheitsfahrer mit günstigeren und einfacheren Fahrradcomputern voll auskommen. Finde heraus welcher Radtyp du bist und finde deinen passenden Fahrradcomputer!
Sigma Sport BC 5.12 Sigma Sport BC 16.12 VDO M6 Garmin Edge Touring Sigma Sport ROX 6.0 CAD Garmin Edge 25 GPS Sigma Sport BC 8.12 Sigma Sport BC 12.12 STS Sigma Sport BC 14.12 ALTI
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Amazon Sterne
Übertragungsart Kabel Kabel Funk Funk Funk Funk Kabel Funk Kabel
Fahrrad-Funktionen Aktuelle Geschwindigkeit
Tageskilometer
Gesamtkilometer
Aktuelle Geschwindigkeit
Durchschnitts-geschwindigkeit
Vergleich akt. / Ø-Geschwindigkeit
Maximal-geschwindigkeit
Tageskilometer
Gesamtkilometer Rad 1 / 2 / 1+2
Separater Streckenzähler
Aktuelle Geschwindigkeit
Ø-Geschwindigkeit
maximale Geschwindigkeit
Tagesstrecke
Teilzeit-Streckenzähler
Roadbook-Zähler
Gesamtstrecke Rad 1 / Rad 2 / Rad 1 + 2
Kalorienverbrauch
und vieles mehr
Geschwindigkeit
Distanz
Durchschnitts- bzw. Gesamtwerten
Auto-Lap
Diverse Navifunktionen
Zwischenziele
und vieles mehr
Aktuelle Geschwindigkeit
Ø-Geschwindigkeit
maximale Geschwindigkeit
Kalorienverbrauch
versch. Runden Funktionen
und vieles mehr
Geschwindigkeit
Distanz
Bluetooth
Kalorien
Herzfrequenz Zonen
versch. Navigationsfunktionen
Virtual Partner Funktion
Aktuelle Geschwindigkeit
Durchschnitts-geschwindigkeit
Maximal-geschwindigkeit
Tageskilometer
Gesamtkilometer
Aktuelle Geschwindigkeit
Ø-Geschwindigkeit
Maximal-geschwindigkeit
Tageskilometer
Gesamtkilometer
Separater Streckenzähler
Kraftstoffersparnis Werte
Aktuelle Geschwindigkeit
Durchschnitts-geschwindigkeit
Vergleich akt. / Ø-Geschwindigkeit
Maximal-geschwindigkeit
Tageskilometer
Gesamtkilometer
Zeit-Funktionen Fahrzeit
Uhrzeit
Fahrzeit
Gesamtfahrzeit Rad 1 / 2 / 1+2
Countdown-Timer
Stoppuhr
Fahrzeit
Teilzeit-Zähler
Uhrzeit
Gesamtfahrzeit Rad 1 / Rad 2 / Rad 1 + 2
Fahrzeiten
Durchschnitts- bzw. Gesamtwerten
Fahrzeiten
Durchschnitts- bzw. Gesamtwerten
Rundenzeiten
Uhrzeit
Datum

Fahrzeit
Gesamtfahrzeit
Uhrzeit
Fahrzeit
Gesamtfahrzeit
Separater Zeitzähler
Uhrzeit
Fahrzeit
Gesamtfahrzeit
Uhrzeit
Höhen-Funktion
Herzfrequenz
Trittfrequenz
GPS / Navigation
Temperaturanzeige
Displaybeleuchtung
Wasserdicht
Preis 12,9918,95 € 24,9537,50 € 78,0099,95 € 164,95249,00 € Preis nicht verfügbar139,95 € 144,90169,00 € 16,6923,50 € 48,0551,95 € 34,5257,50 €
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Wie funktioniert ein Fahrradcomputer eigentlich?

Zuerst möchte ich dir die generelle Funktionsweise eines Radcomputers vorstellen. In der Felge wird ein Magnet befestigt, der sich mit der Felge dreht und damit mit höherer Geschwindigkeit umso schneller. Der Magnet kommt dabei immer an einem Magnet-Sensor vorbei, der an der Gabel starr befestigt ist. Dabei erzeugt der Magnet am Sensor einen Impuls. Dieser Impuls wird vom Sensor an den Fahrradcomputer per Kabel oder per Funk weitergeleitet werden. Der Fahrradcomputer wertet die Daten aus und berechnet daraus die Geschwindigkeit. Für eine exakte Messung muss der Reifenumfang in Millimeter oder Zoll angeben werden.
Bei dem Fahrradcomputer mit Kabel wird der Sensor an der Gabel vom Tacho mit Energie versorgt, bei kabellosen Fahrradcomputern hat der Sensor eine Batterie.

Funk oder Kabel, was ist besser?

Eines der essentiellen Fragen beim Kauf eines Fahrradcomputers ist, welche Übertragungstechnik dieser haben sollte. Es gibt sie mit Funk oder Kabel. Was die wesentlichen Vor- und Nachteile dieser beiden Varianten sind, möchte ich dir nennen:

Kabel
Vorteile:

  • kostengünstiger, bei gleichem Funktionsumfang
  • keine Störsignale
  • Tacho kann schwieriger geklaut werden
  • 1 Batterie für Tacho
Nachteile:

  • Gefahr Kabelbruch
  • keine cleane Optik
  • Fummelarbeit um das Kabel zu verlegen
  • bei hochpreisigen Modellen steht Kabel kaum noch zur Verfügung, da Puls- und Trittfrequenzmessung nur mittels Funk erfolgen können
Funk
Vorteile:

  • Einfachere Montage
  • Parallele Messung von Geschwindigkeit, Puls und Trittfrequenzmessung möglich
  • keine Gefahr Kabelbruch
  • cleane Optik
Nachteile:

  • 2 Batterie für Sender (unten im Fühler an der Gabel) und Tacho (Empfänger und Tacho)
  • elektromagnetische Felder können die Übertragung stören

Welche Funktionen sollte ein Radcomputer mindestens haben?

Was ein Fahrradcomputer können soll, ist von dir abhängig. Welche Informationen sind für dich relevant? Benötigst du nur die grundlegenden Informationen wie die zurückgelegten Kilometer sowie die aktuelle und Durchschnittsgeschwindigkeit? Oder möchtest du noch Zusatzfunktionen wie Steigungs-, Höhen-, oder Temperaturmessung? Als sportlich ambitionierter
Radfahrer legst du vielleicht auch Wert auf Trittfrequenz und Herzfrequenzmessungen inkl. Taschenmesser mit vielen FunktionenKalorienverbrauchsberechnung.

Möchtest du die gespeicherten Daten nur ablesen oder auch digital am Rechner auswerten? Aufgrund des technischen Forstschrittes sind auch GPS- und Navigationsfunktionen mittlerweile bei Fahrradcomputer verfügbar. Mit dem Funktionsumfang des Fahrradcomputers steigt aber auch der Preis, genauso wie bei einem Auto mit viel Zusatzausstattung. In meinem Fahrradcomputer Test helfe ich dir anhand von Checklisten und Testberichten herauszufinden, welcher Fahrradcomputer der Richtige für dich ist.

Welcher Fahrradcomputer passt zu dir?

Auf meiner Seite möchte ich dir eine Empfehlung geben, für welchen Sportlertyp welcher Funktionsumfang geeignet ist. Klicke einfach deinen Typ an und ich gebe dir eine Empfehlung, welcher Fahrradcomputer für dich passt. Du findest gleichzeitig die Funktionen aufgelistet, die dein Fahrradcomputer mitbringen sollte.

GelegenheitsfahrerRadpendlerMountainbikerTourenfahrerTourenfahrer `Entdecker`Rennradfahrerambitionierten Sportler
Must have:

  • Geschwindigkeit
  • Distanz

  • Höhenmessung
  • Trittfrequenz
  • Herzfrequenzmessung
  • GPS inkl. Navigation

Empfohlenes Modell:Fahrradcomputer Sigma BC 5.15

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Must have:

  • Geschwindigkeit
  • Distanz
  • Trittfrequenz

  • Höhenmessung
  • Herzfrequenzmessung
  • GPS inkl. Navigation

Empfohlenes Modell:Fahrradcomputer Test sigma bc 16.12

Must have:

  • Geschwindigkeit
  • Distanz
  • Höhenmessung

  • Trittfrequenz
  • Herzfrequenzmessung
  • Optional: GPS inkl. Navigation

Empfohlenes Modell:

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Must have:

  • Geschwindigkeit
  • Distanz
  • Trittfrequenz
  • Herzfrequenzmessung

  • Optional: Höhenmessung

  • GPS inkl. Navigation

Empfohlenes Modell:VDO M6 Fahrradcomputer

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Must have:

  • Geschwindigkeit
  • Distanz
  • Trittfrequenz
  • Herzfrequenzmessung
  • GPS inkl. Navigation

  • Optional: Höhenmessung

Empfohlenes Modell:Fahrradcomputer Garmin edge Touring

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Must have:

  • Geschwindigkeit
  • Distanz
  • Trittfrequenz
  • Herzfrequenzmessung

  • Optional: Höhenmessung
  • GPS inkl. Navigation

Empfohlenes Modell:Sgima Sport Fahrradcomputer Rox 6.0

Must have:

  • Geschwindigkeit
  • Distanz
  • Höhenmessung
  • Trittfrequenz
  • Herzfrequenzmessung

  • Optional: GPS inkl. Navigation
Empfohlenes Modell:Garmin Edge 25 GPS Fahrradcomputer Test

Was bedeutet ATS, STS, CAD, ALTI & Co.?

Wer sich einen Fahrradcomputer kaufen möchte, wird oft mit komischen Abkürzungen wie ATS, STS CAD und andere konfrontiert, die sich meist hinter den Modellbezeichnungen finden. Auch in meinen Fahrradcomputer Tests kommen diese Abkürzungen vor. Das kann schon ganz schön verwirrend sein, wenn man diese nicht kennt. Doch damit ist jetzt Schluss! Ich möchte dir hier die gängigsten Abkürzungen für Fahrradcomputer erklären.

  • ALTI: Steht für das englische Wort Altitude und bedeutet Höhe. Fahrradcomputer mit dieser Bezeichnung bieten demzufolge eine Höhenfunktion an, wie zum Beispiel der Sigma Sport BC 14.12. ALTI*.
  • ATS: ATS-Wireless-System. Analog-codierter Funk bis 70 cm Reichweite. Diese Radcomputer sind kabellos und der Geschwindigkeitssensor überträgt das Signal per Funk wie z.B. der Sigma Sport BC 8.12 ATS*.
  • STS: STS-Wireless-System. Die bessere „digitale“ Funkverbindung, die störunanfälliger ist und eine Reichweite von bis zu 90 cm hat, wie zum Beispiel der Sigma BC 12.12 STS*.
  • CAD: Steht für Cadence und bedeutet Trittfrequenz. Mit diesen Fahrradcomputern lässt sich seine Trittfrequenz beim Radfahren überwachen und somit zum Beispiel sein Training optimieren. Der Sigma Sport ROX 6.0 CAD* bietet solch eine Funktion.
  • NFC: Near Field Communication“ Radcomputer mit solchen Funktionen können direkt mit dem Smartphone kommunizieren.

Fahrradcomputer für Kinder

Auch für Kinder gibt es Fahrradcomputer. Wenn die Eltern einen Familienausflug mit dem Fahrrad machen wollen und ihren Radcomputer dafür mitnehmen, dann darf auch ein solcher bei dem Sohn oder der Tochter nicht fehlen. Außerdem macht es den Kleinen auch sehr viel Spaß mal so richtig in die Pedalen zu treten und ihren eigenen Geschwindigkeitsrekord zu brechen. Leider habe ich noch keinen Fahrradcomputer für Kinder getestet. Die Auswahl ist allerdings sehr eingeschränkt. Eigentlich gibt es nur den Fahrradcomputer Sigma My Speedy für Kinder. Andere günstigere Modelle sind qualitativ ehr minderwertig, sodass man daran nicht lange Freude hat.

Der Vorteil ist allerdings, dass der Speedy in vielen verschiedenen Farben ausgewählt werden kann. So findet sich für jedes Kind der passende Fahrradcomputer. Die Übertragung erfolgt per Funk und die Bedienung ist sehr einfach, da es nur eine Taste gibt. Der Sigma My Speedy kommt mit vier Funktionen daher: aktuellle Geschwindigkeit, Tageskilometer, Gesamtkilometer und aktuelle Fahrzeit. Zudem ist er auch noch wasserdicht, da macht es auch nichts aus, wenn das Fahrrad mal im Garten liegen bleibt und der Regen kommt.

Warum ist Pulsmessung oder Trittfrequenz wichtig?

Pulsmessung

Herz mit HerzsignalDie Pulsmessung ermöglicht eine direkt und präzise Überwachung bei sportlichen Belastungen und kann davor warnen, sobald der Puls einen zu hohen Wert erreicht. Das schützt vor Überlastungen und ermöglicht es, sich seine Kräfte besser einzuteilen.

Dadurch kann man sein Radfahren bzw. Training besser einteilen. Bei niedrigen Herzfrequenzen (Wohlfühlbereich) ist die Fettverbrennung optimal, bei höheren Herzfrequenzen trainiert man seinen aeroben Stoffwechsel und an der Belastungsgrenze trainiert man den anaeroben Stoffwechsel. Die Belastungen im hohen Pulsbereich sollte nur für einen begrenzten Zeitraum erfolgen, sind aber notwendig, um die Belastungsgrenze des Körpers zu erhöhen. Das gelingt nicht, wenn sich der Puls stets im Wohlfühlbereich befindet.

Ein praktisches Beispiel: eine Pulsmessung kann verhindern, dass man zu Beginn eines längeren Anstieges diesen zu schnell und zu optimistisch angeht und sich damit die Beine „sauer“ fährt (Laktatbildung an der Belastungsgrenze). Gerade bei Gruppenfahrten mit verschiedenen Leistungsständen lässt man sich schnell mitreißen und verschießt schon zu Beginn alle seine Körner.

Trittfrequenz

Zwei Füße beim Fahrradcomputer TestDie Trittfrequenz ist die Anzahl der Kurbelumdrehungen in einem bestimmten Zeitraum und wird üblicherweise in Umdrehungen pro Minute (1/min) gemessen. Bei einer Trittfrequenz von 60 U/min tritt man einmal pro Sekunde in jedes Pedal. Anfänger und Gelegenheitsradler treten meist mit einer niedrigen Trittfrequenz von 50-60 U/min. Für kürzere Strecke ist das unproblematisch, bei längeren Strecken führt das zu einer erhöhten Belastung des Bewegungsapparates (Muskeln, Bänder, Sehnen) und kann Schmerzen verursachen. Eine ideale Trittfrequenz für jedermann gibt es nicht, diese ist von vielen individuellen Faktoren abhängig. Der geeignete Bereich, besonders für längere Strecke, liegt aber im Bereich von 75-100 U/min.

Als ich mit dem Triathlon angefangen hatte, bin ich die erste Woche im „Jan Ulrich Stil“ mit meiner gewohnten niedrigen Trittfrequenz von 60 U/min gefahren. Nach einem Monat Training musste ich dann für drei Wochen aufgrund eines entzündeten Knie pausieren, da mein Bewegungsapparat die gesteigerten Trainingsumfänge nicht gut vertragen hat. Im Anschluss habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt und sukzessive meine Trittfrequenz gesteigert und mittels Fahrradcomputer überwacht. Aktuell fühle mich bei 90 U/min am wohlsten und kann Trainingsumfänge von bis zu 600 km in der Woche problemlos verkraften.

Was sollte man beim Anbringen des Fahrradcomputers beachten?

  • Das Anbringen ist in den Bedienungsanleitungen ausführlich beschrieben
  • Der Fahrradcomputer kommt an den Lenker oder Vorbau
  • Der Magnet für die Geschwindigkeitsmessung wird an der vorderen Felge befestigt
  • Der Magnet-Sensor wird an der Gabel befestigt. Achtete darauf, dass der Abstand zwischen Magnet und Sensor nicht zu groß ist!
  • Bei Kabelführung wird das Kabel von Magnet-Sensor zum Fahrradcomputer an der Gabel befestigt. Achtete darauf, dass du das Kabel nicht zu straff verlegst und genug Spiel für das Drehen des Lenkers in beide Richtungen bleibt.
  • Der Magnet für die Trittfrequenzmessung wird an der Kurbel befestigt
  • Die Pulsmessung erfolgt durch einen Brustgurt (EKG-genau)

Fahrradtacho und Radumfang exakt einstellen!

Damit die Geschwindigkeit und die Distanz richtig angezeigt werden können, ist es wichtig, dass man seinen Radcomputer zu beginn richtig einstellt. Es gibt Modelle, wo sich die Einstellungen mehrerer Fahrräder einspeichern lassen. Diese Funktion ist ganz nützlich, wenn man zum Beispiel ein Rennrad und ein Citybike hat und den Fahrradcomputer auf beiden Fahrrädern nutzen möchte. Schau dir am besten dieses kurze Video an, dort wird alles ganz einfach erklärt.

Fahrradcomputer einstellen mit Tabelle

Um den richtigen Radumfang zu ermitteln, muss man diesen nicht zwangsläufig vermessen. Es gibt praktische Tabellen, wo man seine Reifengröße einfach ablesen und dann den entsprechenden Radumfang ermitteln kann. In solchen Reifengrößen Tabellen gibt es drei wichtige Angaben.

Zum einen die Reifengröße, die meist in Zoll angegeben wird zum Beispiel 20 x 1,75. Die erste Zahl ist dabei die circa Angabe des Reifenaußendurchmessers und die zweite Zahl die ungefähre Reifenbreite. Auf einigen Reifen findet man auch die französische Bezeichnung, die wie folgt aussieht: 700 x 20C. Die erste Zahl steht dabei wieder für den Außendurchmesser des Reifens aber in mm nicht in Zoll (das wäre sonst ein Riesenrad). Die zweite Zahl gibt die Reifenbreite an und der Buchstabe steht für die Reifenhöhe. Buchstabe A entspricht ca. 30mm, Buchstabe B  ≈ 33 mm und C  ≈ 39 mm.

Eine weitere Größe ist die ETRTO Angabe (Europäische Reifen- und Felgen-Sachverständigenorganisation). Diese besitzt zum Beispiel folgendes Format: 47-406, wobei die 47 die Reifenbreite in mm angibt und die 406 den Reifeninnendurchmesser darstellt.

Je nachdem welche Angabe auf dem Reifen aufgebracht ist, kann man dann in der Tabelle die dritte wichtige Größe ablesen, den Radumfang in mm. Diesen Wert muss man dann beim Fahrradcomputer einstellen, damit die Geschwindigkeit und Distanz richtig erfasst wird.

In der folgenden Tabelle kannst du dir die passende Einstellung für deinen Fahrradcomputer raussuchen.

Fahrradcomputer Radumfang Tabelle

Höhenmessung mit GPS oder Barometer?

Radfahrer am Berg

Barometrische Höhenmessung

Radcomputer mit einer barometrischen Höhenmessung messen den Luftdruck, denn dieser sinkt mit zunehmender Höhe, ab Meereshöhe rund ein Hektopascal pro acht Meter. Aus den Luftdruckveränderungen werden die Höhendifferenzen errechnet.

Die Ermittlung der Höhendifferenzen (daher die gesammelten Höhenmeter) einer Radtour ist mit der barometrischen Messung sehr genau. Um die korrekte absolute Höhe zu ermittelten, muss der Radcomputer zunächst auf die Ausgangshöhe kalibriert werden.Die ist nicht erforderlich, wenn man von zu Hause startet, denn der Radcomputer speichert die letzte Kalibrierung.

Manche Radcomputer verfügen über eine Autokalibrierung zum Start des Trainings. Einfluss auf die Messung hat die Wetterlage. Durch Wetterfronten und starken Temperaturschwankungen können Abweichungen bei der Messung entstehen. Die barometrische Messung ist bei der Höhenmetermessung aber genauer als die Ermittlung der Höhenmeter mittels GPS.

Höhenmessung mit GPS

Mittels GPS-Messung wird die ungefähre Höhe aus den Satellitensignalen ermittelt und daraus die Höhenmeter errechnet. Ungenauigkeiten bei der Messung entstehen zum Beispiel beim Fahren an Hängen, da die Fahrerposition hier oftmals auf einen höher liegenden Punkt des Hanges lokalisiert wird.

Daher ist die Höhenmetermessung nicht so genau wie bei der barometrischen Messung. Die absolute Höhe wird bei der GPS Messung aber auch ohne Kalibrierung genau gemessen.

Da viele Radsportler Wert auf eine exakte Ermittlung der Höhenmeter legen – wie viel Höhenmeter hat man diesmal auf der Bergetappe gesammelt – rüsten viele Hersteller (zum Beispiel Garmin) ihre Topmodelle mit GPS und zusätzlich mit einer barometrischen Höhenmessung aus.

Führende Hersteller für Fahrradcomputer

Sigma SportVDOGarminCicloSportCateyePolar
Die Fahrradcomputer der Sigma-Elektro GmbH zählen in Deutschland wohl mit zu den bekanntesten Radcomputern auf dem Markt. Bereits 1982 hat die Firma ihren ersten Fahrradcomputer, den Cyclecoach, auf dem Markt gebracht. 4 Jahre später folgte der Velostar von Sigma mit Trittfrequenz und Pulsmessung, das war der Durchbruch.

Seither bringt die Sigma-Elektro GmbH unter dem Label Sigma Sports stetig innovative und neu designte Fahrradcomputer auf dem Markt. Ob für Rennradfahrer, Mountainbiker oder Gelegenheitsfahrer, für jeden Anwendungsfall gibt es einen passenden Sigma.

1999 wird die Firma Cycle Parts GmbH gegründet, die kurze Zeit später die Fahrradcomputersparte von VDO übernimmt und damit auch die weltweiten Vertriebsrechte für Rad- und Pulscomputer. Das unternehmen vertreibt seine Produkte in mehr als 50 Ländern. Großen Wert legt die Firma bei ihren VDO Fahrradcomputern auf Qualität. Erst wenn die strengen Prüfungen erfüllt werden, werden die Fahrradcomputer per Hand verpackt und ausgeliefert.
Garmin ist nicht nur im Sportbereich sehr bekannt, auch für die Automobilbranche, Luftfahrt, Marine und Outdoor entwickeln sie innovative Produkte. In mehr als 50 Standorten agiert Garmin weltweit mit über 11.400 Mitarbeitern. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Navigation, was sich auch bei den Fahrradcomputern widerspiegelt. Die GPS-fähigen Edge® Modelle überzeugen mit vielen Funktionen und neuster Technik.
Die Firma CicloSport K.W. Hochschorner GmbH wurde 1978 gegründet und war einer der Pioniere, die 1980 ihren ersten elektronischen Fahrradcomputer auf dem Markt brachten. Über die Jahre folgten dann Modelle mit Höhenfunktion, Herzfrequenzmesser und Navigationssystemen. 
Cateye wird vielen schon durch die gute Fahrradbeleuchtung ein Begriff sein, doch die in Japan ansässige Firma Cateye Electronics besitzt auch zahlreiche Fahrradcomputer. 1954 gegründet und dem Radsport verschrieben, entwickelten sich zahlreiche Produkte. Cateye gelang es als einer der Ersten die Technologien wie Höhenmesser, Herzfrequenz und Trittfrequenz in die Fahrradcomputer zu integrieren.
Neben den bekannten Sportuhren für Läufer und Schwimmer und anderen Fitnessgeräten, hat die Polar Electro GmbH auch GPS-Radcomputer im Programm. Polar legt großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und hilft dabei die Signale des Körpers richtig zu verstehen und zu interpretieren. Führend im Bereich von Herzfrequenz- Messgeräten beschäftigt das Unternehmen ca. 1.200 Mitarbeiter und beliefert mehr als 80 Länder.

Bedienungsanleitungen für Fahrradcomputer

Wie schnell kommt es vor, dass man seine Bedienungsanleitung verbummelt hat? Damit du aber nicht ohne Bedienungsanleitung deinen Fahrradcomputer einrichten musst, habe ich dir hier eine Übersicht von vielen verschiedenen Fahrradcomputern und deren Bedienungsanleitung aufgeführt. Es handelt sich dabei um PDF Dateien.

Wo sollte ich meinen Fahrradcomputer kaufen?

In der heutigen Zeit kann man nahezu alles im Internet kaufen. Da liegt es natürlich auch nah seinen neuen Radcomputer online zu erwerben. Doch macht das bei Fahrradcomputern überhaupt Sinn oder geht man doch lieber ins Geschäft seines Vertrauens?

Fahrradcomputer kannst du auch im Fach- und Sportgeschäft kaufen oder bei Elektromärkten wie zum Beispiel Media Markt oder Saturn. Der große Vorteil besteht darin, dass du direkt siehst was du kaufst. In den Fach- und Sportgeschäften kannst du dich zudem meist kompetent beraten lassen, welcher Fahrradcomputer wohl deinen Ansprüchen am besten genügt. Es gibt  nämlich Modelle, die mehr als 100 Funktionen haben und einem Gelegenheitsfahrer sicher überfordern würden. Für den besseren Service im „offline Geschäft“ zahlt man oft einen etwas höheren Preis, bei zeitgleich meist kleiner Auswahl an Fahrradcomputern.

Aus diesem Grund bietet es sich an, seinen Fahrradcomputer im Internet zu kaufen. Die Auswahl ist dabei riesig. Um da nicht den Überblick zu verlieren gibt es zum Beispiel meine Seite, wo du auch einige Fahrradcomputer Tests findest. Um den passenden Fahrradcomputer für deine Bedürfnisse zu kaufen, habe ich etwas weiter oben im Abschnitt eine Empfehlung für jeden Radlertyp aufgeführt (siehe hier).

Ein weiterer Vorteil ist natürlich der Preis. Zum Leidwohl der Fachgeschäfte sind die Kosten für einen Fahrradcomputer im Internet oft deutlich geringer. Hinzu kommt, dass man zum Beispiel bei Amazon auf die vielen Bewertungen der Kunden zu den einzelnen Radcomputern zurückgreifen kann. So kann man sich schnell ein Bild der Funktionen und der Qualität machen und kauft nicht die Katze im Sack.

Ich persönlich kaufe meine Fahrradcomputer ausschließlich online. Es ist günstiger, sehr bequem (ich muss nirgendwo hinfahren und suchen) und man hat viel mehr Auswahl. Und dank Amazon Prime zahle ich meist keine Versandkosten und habe meinen neuen Fahrradcomputer schon am nächsten Tag. Aus all diesen Gründen würde ich empfehlen deinen Fahrradcomputer online zu kaufen.

Wie teste ich?

In meinen Fahrradcomputer Tests gehe ich vor allem auf folgende Punkte ein:

  • Montage und Einrichtung
  • die Bedienung und das auch während der Fahrt
  • Display / Anzeige
  • die Funktionen
  • Zubehör
  • Datenauswertung

Ich möchte auch nochmals betonen, das ich von keinem Hersteller dafür bezahlt werde und ich mir die Testgeräte selber aussuche und kaufe. Daher sind die Fahrradcomputer Tests absolut unabhängig und objektiv. Wenn du Verbesserungsvorschläge hast oder ich unbedingt einen besonderen Fahrradcomputer mal testen sollte, dann schreib mich gerne an.